KonsumKompass

„KonsumKompass“ an der Hochschule Bremen

Im Mai 2015 entlieh die Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens im Rahmen des Projekts „2050 – Dein Klimamarkt“ die Wanderausstellung KonsumKompass. Gemeinsam mit der Hochschule Bremen boten wir ein buntes Begleitprogramm rund um den klimafreundlichen Konsum. Ein Mix aus Vorträgen, Exkursionen und Mitmach-Aktionen zu den Themenschwerpunkten Ernährung, Elektronik und Kleidung zeigte auf, was jeder im Alltag tun kann. Vom Klimaquiz über ökofaire Kostproben bis zur Altgerätesammlung für Handys: In jeder Themenwoche zwischen 11 und 14 Uhr fanden verschiedene Aktionen statt. Auch für Schulklassen hielten wir ein spannendes Programm bereit. Der KonsumKompass ist ein Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Umweltbundesamts.

Über die Ausstellung

Die interaktive Ausstellung KonsumKompass beantwortete Fragen rund um den klimafreundlichen Konsum. Acht Themenbereiche und 16 Mitmachstationen galt es zu erkunden, um an die spannend präsentierten Informationen zu den Themen „nachhaltiger Konsum“ und „zukunftsfähige Lebensstile“ zu gelangen. Spielerisch erforschten BesucherInnen hierzu überdimensionale Einkaufstüten und erfuhren auf diese Weise, wo so alltägliche Dinge wie ihre Jeans oder ihr Handy herkommen und wer diese für sie unter welchen Bedingungen herstellt. Dabei lernten sie auch Label wie den Blauen Engel und das Fairtrade-Siegel kennen, ebenso Begriffe wie Car-Sharing und Up-Cycling. Unter dem Motto „Nutzen statt Besitzen“, „Tauschen statt Kaufen“ oder „Mieten und Leihen“ präsentierte die Ausstellung aber auch attraktive Alternativen zum Neukauf und gab viele Denkanstöße für das eigene Konsumverhalten.

Unsere Angebote für Schulklassen

Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse aller Schulformen konnten bei uns eigenständig und handlungsorientiert die Ausstellung entdecken. Durch Versuche und Gedankenexperimente entwickelten sie kreative Ideen für einen schonenden Umgang mit globalen Ressourcen. Selbstständiges Entdecken und alltägliche Erfahrungsräume boten einen aktions- und kompetenzorientierten Zugang zu den Themen „nachhaltiger Konsum“ und „zukunftsfähige Lebenstile“. Das Themenfeld verbindet Aspekte aus den Wirtschafts-, Natur- und Sozialwissenschaften und bot daher Anknüpfungspunkte für fast jeden Fachunterricht.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Workshops für Schulklassen:

Wann?

Die Ausstellung war vom 8. Mai bis 5. Juni in der Hochschule Bremen zu sehen

  

FutureLab - Produkte und Dienstleistungen der Zukunft
Mit „FutureLab“ wurden SchülerInnen zu kreativen UnternehmerInnen in kleinen, fiktiven „Start-ups“. In der Ausstellung lernten sie nachhaltige Produkte und Produktionsprozesse kennen. Im Anschluss entwurfen sie in Teams Geschäftsideen, die die Welt verbessern. Materialien, Wiederverwertung oder auch Arbeitsbedingungen und Transportwege – welche Aspekte sind für eine nachhaltige Produktentwicklung wirklich wichtig?

  • Dauer: 2 Stunden
  • Altersstufe: 9. bis 13. Klassen aller Schulformen
  • Themen: IT-Innovationen, Mode, Einrichtungs-Design, Werbung, Tourismus, Kommunikation und Architektur
  

Konsumcheck - Expertenteams zum nachhaltigen Konsum
Was brauchen wir wirklich und was heißt eigentlich nachhaltig leben?
SchülerInnen eigneten sich in Teams Wissen zu einem Konsumbereich der Ausstellung an, führten Experimente durch und präsentierten ihre Ergebnisse.
Zum Abschluss führten sich die SchülerInnen gegenseitig durch die Ausstellung und berieten ihre MitschülerInnen mithilfe des neu erworbenen Wissens.

  • Dauer: 2 Stunden
  • Altersstufe: 5. bis 10. Klassen aller Schulformen
  • Themen: Label, Kleidung, Haushalt, Bauen und Wohnen, Reisen, Mobilität, IT und Kommunikation, Energie, Mieten, Tauschen, Leihen
  

Sockenmonster - Programm für Grundschulen
Was heißt eigentlich Konsum? Spielzeug, Turnschuh oder Schulheft – Welche Dinge verwende ich? Wie kann ich dabei auf die Umwelt und andere Menschen Rücksicht nehmen?
Im Grundschulprogramm entdeckten die SchülerInnen mit Hilfe des Stationenlernens unterschiedliche Ausstellungsbereiche und setzten sich so mit nachhaltigem Konsum und neuen Lebensstilen auseinander. An einzelnen Stationen in der Ausstellung warteten verschiedene Aufgaben auf die SchülerInnen: Von Schätzfragen bis hin zu Experimenten – ein abwechslungsreiches Programm.
Aus Alt mach Neu: Zum Abschluss wurde aus alten Socken ein „Sockenmonster“ gebastelt. Hierfür konnten gerne eigene aussortierte, gewaschene Socken mitgebracht werden. Außerdem gab es die Möglichkeit das Tauschregal zu nutzen. Hier konnte zum Beispiel ein Buch gegen ein Kartenspiel oder ein T-Shirt gegen ein paar Schuhe getauscht werden – alles war erlaubt.

  • Dauer: 2 - 2 1/2 Stunden
  • Altersstufe: 3. bis 4. Klasse
  • Themen: Kleidung, unnütze Dinge, Papier, Zimmereinrichtung, Mobilität, Label und Siegel, Tauschen und Wiederverwenden